"Salon Avitall"

Salon Avitall - was ist das?


Wie in ihrer Musik und ihrem Leben steht Avitall für verbindende Werte. Angelehnt an die und inspiriert von den Salons, die im 18. und 19. Jahrhundert entstanden und in denen Künstler, Gelehrte und Wissenschaftler zusammen kamen, um eine geistige und intellektuelle Alternativkultur zu schaffen, belebt Avitall diese inspirative Traditionskultur wieder. Damals oft von jüdischen Frauen – in Berlin beispielsweise Henriette Herz, Sara Levy und Rachel Varnhagen – gegründet, mitgetragen und am Leben gehalten, setzt Avitall diese Arbeit heute fort.
Inspiration, Gedanken- und Ideenaustausch, die Entdeckung von neuen Talenten, der Einsatz für gemeinsame Bemühungen und Projekte für eine freundliche, tolerante und l(i)ebenswürdige Gesellschaft werden im Salon Avitall in ungezwungenem, lebendigem und inspirierendem Umfeld gefördert.
Eine kleine, nicht mit festen Mitgliedern festgelegte Gesellschaft trifft sich zu verschiedenen Anlässen, die von der Gastgeberin ausgehen, aber auch durch die Anregung der Gäste ausgehen entstehen können. Das Zusammentreffen der unterschiedlichen Gäste, die völlig unterschiedliche Hintergründe aufweisen, eint lediglich eine gewisse Vertrautheit untereinander und führt zu einzigartigen Erlebnissen: Lesungen, Konzerte, Filmvorführungen, Präsentation von Kunst, thematische Debatten – all das ist möglich.
Natürlich soll der Salon Avitall auch dazu beitragen, jüdische Kultur wieder aktiv und prägend in Erscheinung treten und jüdische Künstler und Intellektuelle wieder ihre Impulse und Ideen in die Öffentlichkeit tragen zu lassen. Vor allem aber werden hier der Meinungsaustausch und das Gespräch angeregt und gefördert: zwischen unterschiedlichen, aber wohlmeinenden Menschen, die sich für eine gemeinsame, friedliche Welt einsetzen.

Präsentation im Salon

Stephan Balkenhol hat im Rahmen eines Charity-Dinners zwei Skulpturen präsentiert. Roszika und Hanna, die beide in Auschwitz ermordet wurden. Diese beeindruckende Präsentation wurde umrahmt durch ein wunderbares Abendessen durch den Sterne-Koch Kolja Kleeberg. Die Skulpturen wurden zu Gunsten des Projektes "we will call out your name" verkauft. Eine weitere Zusammenarbeit mit Stephan Balkenhol ist geplant